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„Haben ein paar Fehler zu viel gemacht“

RECKEN zeigen bei Niederlage in Flensburg eine ordentliche Leistung

Die TSV Hannover-Burgdorf hat bei der SG Flensburg-Handewitt mit 30:25 (15:12) verloren. Beim derzeitigen Tabellenführer der DKB Handball-Bundesliga machten DIE RECKEN ein ordentliches Spiel, ohne dabei für eine Überraschung in Frage zu kommen. „Wir haben ein paar Fehler zu viel gemacht, um ein besseres Ergebnis zu erreichen. Wir hatten natürlich personell im Vorfeld auch ein paar Verluste, die wir aber einigermaßen kompensieren konnten“, bewertete Trainer Jens Bürkle das Endergebnis mit gemischten Gefühlen.

Die Begegnung stand für die Niedersachsen bereits vor Spielbeginn unter ungünstigen Vorzeichen. Neben den längerfristigen Ausfällen durch Csaba Szücs, Torge Johannsen und Malte Semisch musste Trainer Jens Bürkle kurzfristig auch auf Erik Schmidt (Rücken) und Sven-Sören Christophersen (Magen-Darm-Infekt) verzichten. Als Ersatz sprangen Torhüter Jendrik Meyer und Rückraumspieler Maurice Dräger aus dem Perspektivkader in die Bresche.

In der ersten Halbzeit gelang es den RECKEN die Partie weitestgehend ausgeglichen zu gestalten. Von einem anfänglichen Rückstand mit drei Toren ließen sich Kai Häfner und Co. nicht beeinflussen, sondern stellten beim 8:8 (17.) den Gleichstand her. Bis kurz vor der Pause blieben die Niedersachsen dran am hohen Favoriten, ehe die Gastgeber mit zwei schnellen Toren in Überzahl doch noch mit 15:12 in die Pause gingen. „Da hätten wir auch mit einem noch besseren Ergebnis in die Halbzeit gehen können, aber das ist dann auch die Qualität der SG, nochmal eine Schippe draufzulegen“, stellte Geschäftsführer Benjamin Chatton fest.

Nach dem Seitenwechsel blieben DIE RECKEN bis zum 19:16 (40.) zwar auf Tuchfühlung, scheiterten aber insgesamt zu oft an Matthias Andersson im Flensburger Kasten, um noch näher heranzukommen. Der SG-Torhüter hatte dann auch maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Hausherren ab der 45. Spielminute vorentscheidend absetzen konnten. „Matthias Andersson hat in wichtigen Phasen, wo das Spiel hätte kippen können, viele schwere Bälle gehalten“, lobte SG-Trainer Lubomir Vranjes seinen Schlussmann.

Spätestens beim 27:20 (52.) war die Begegnung zu Gunsten der Hausherren entschieden, doch in den Schlussminuten betrieben DIE RECKEN noch ein wenig Ergebniskosmetik. „Maurice Dräger hat in der zweiten Halbzeit viele Spielanteile in der Abwehr bekommen und die 5:1 Variante mit ihm auf der Spitze hat für einen angemessenen Endstand gesorgt“, so Benjamin Chatton.

„Wir schaffen es leider nicht, das Niveau von Flensburg über 60 Minuten zu gehen und unsere Fehler wurden dann eiskalt bestraft. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass man hier auch überrannt werden kann und daher müssen wir mit dem heutigen Ergebnis wohl leben“, analysierte Jens Bürkle die Partie abschließend.

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