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Geteiltes Leid ist halbes Leid

Nicht nur für die deutsche Nationalmannschaft ist der Traum von der Weltmeisterschaft 2015 ausgeträumt: Die Vertretungen von Montenegro um Vasko Ševaljević und Norwegen mit Joakim Hykkerud konnten ihre guten Leistungen aus dem Hinspiel ebenfalls nicht bestätigen und verpassen somit knapp die Teilnahme an der Endrunde in Katar.

Heimvorteil nicht genutzt

Ähnlich gut wie bei der deutschen Nationalmannschaft, die jedoch mit 28:29 an Polen scheiterte, standen die Vorzeichen für die norwegische Auswahl. Im Hinspiel gegen Österreich hatten sie sich als gleichwertiger Gegner erwiesen und mussten auswärts nur knapp in eine 28:26 Niederlage einwilligen. Durch diese gute Leistung und mit dem heimischen Publikum im Rücken gingen die Skandinavier mit breiter Brust in das Rückspiel. Doch eine schwache erste Halbzeit wurde Joakim Hykkerud und Co. zum Verhängnis. Einen zwischenzeitlichen Rückstand von vier Treffern konnten die Gastgeber nur noch zu einem 28:28 (17:13) Unentschieden ausgleichen, wodurch sich Österreich das Ticket zur WM-Endrunde sichert.

Starker Ševaljević reicht nicht aus

Montenegro war mit einem knappen 28:27 Heimsieg über Weißrussland in die Play-Offs gestartet. Besonders der starke Vasko Ševaljević trug mit fünf Treffern dazu bei, dass die weißrussische Nationalmannschaft bezwungen werden konnte. Im Rückspiel lieferte der RECKE mit vier Treffern zwar eine erneut gute Leistung ab, konnte jedoch nicht verhindern, dass Weißrussland letztendlich deutlich mit 30:24 (16:9) gewann. Superstar Siarhei Rutenka und sein jüngerer Bruder Dzianis sorgten mit 6 bzw. 7 Toren dafür, dass Montenegro bereits in der Anfangsphase der Partie die Hoffnungen auf die WM-Teilnahme begraben musste.

RECKEN können WM-Zeit zur Vorbereitung nutzen

Die WM-Zeit im Januar 2015 kann RECKEN-Trainer Christopher Nordmeyer somit also voraussichtlich nutzen, um sich mit nahezu dem gesamten Team auf die Rückrunde der DKB Handball-Bundesliga vorzubereiten. Für die Spieler, die sich trotz der verpassten Qualifikation gut bei ihren Nationalteams präsentiert haben, gilt: Geteiltes Leid ist halbes Leid.

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