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Gelungener Abend

RECKEN verabschieden Kastening, Olsen, Patrail, Ugalde und Thiele

In Anbetracht der Umstände durch die Corona-Pandemie musste sich die TSV Hannover-Burgdorf bei der Verabschiedung der scheidenden Spieler in diesem Jahr etwas Kreatives einfallen lassen. Mit dem Autokonzert auf dem Schützenplatz ist den Verantwortlichen dies am Montagabend eindrucksvoll gelungen, denn über 500 Autos mit ca. 1.500 Besuchern verabschiedeten Timo Kastening, Morten Olsen und Co. mit einem gellenden Hupkonzert. "Der Rahmen war sehr würdig, auch wenn ich lieber in ergriffende Gesichter statt auf Motrohauben geschaut hätte", sagte RECKEN-Geschäftsführer Eike Korsen.

Als erster und einziger Handballbundesligist konnten DIE RECKEN ihren Spieler zum Abschluss nochmal eine große Bühne geben und die Politprominenz aus Hannover ließ sich ebenfalls nicht bitten. Innenminister Boris Pistorius sendete eine Videogrußbotschaft auf den Schützenplatz, Oberbürgermeiser Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau waren sogar persönlich auf der Bühne anwesend und outeten sich als eingefleischte RECKEN-Fans. "Die Saison der RECKEN war ein einziges Highlight. Kurzzeitig war sogar der Gewinn des Meistertitels im Bereich des Möglichen", bemerkte Onay. "Der Zusammenhalt bei den RECKEN und der Charakter der Spieler ist einzigartig. Das sind echte Typen", lobte Jagau die niedersächsischen Spitzenhandballer.

Noch emotionaler wurde es dann bei den Spielerverabschiedungen von Joshua Thiele, Cristian Ugalde (war aus Spanien per Videobotschaft zugeschaltet), Mait Patrail, Morten Olsen und Timo Kastening. Der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen kündete unter großem Jubel an, dass die Trikots von Patrail, Olsen und Kastening allesamt den Weg in die RECKEN-Hall of Fame finden werden. "Ich habe acht Jahre in Hannover gespielt. Ich wollte eigentlich immer für eine Top-Mannschaft spielen, aber das haben wir hier geschafft. Wir sind eine Top-Mannschaft", so Olsen, der als Überrraschungsgast vor die Bühne vorgefahren kam. "Der Verein hat mir alles gegeben. Ich kann nur Danke sagen und hoffe, irgendwann wieder im RECKEN-Trikot zu spielen", sagte ein sichtlich berührter Timo Kastening, der seit 2008 im Verein ist.

Nicht nur die Verabschiedungen stellten einen würdigen Rahmen dar. Die Künstlerin Polina Gazeeva malte live auf der Bühne ein großes Handballerportrait und die Band "Me and the Jokers" sorgte für musikalische Unterhaltung der Extraklasse und performte zum Abschluss noch den neuen Fansong der RECKEN.

Die kreative Art der diesjährigen Verabschiedung war absolut gelungen, aber trotzdem wollen DIE RECKEN ihre Spieler in der kommenden Saison gerne wieder im gewohnten Rahmen nach dem letzten Heimspiel verabschieden und in emotionale Gesichter gucken.

 


 

 

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