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Gebrauchter Tag

RECKEN können in Leipzig nicht punkten

Die TSV Hannover-Burgdorf hat die dritte Saisonniederlage hinnehmen müssen. Beim SC DHfK Leipzig mussten sich DIE RECKEN am Ende mit 30:27 (15:11) geschlagen geben. Der Spielverlauf war aber deutlich klarer, als es das Endergebnis vermuten lässt. Zehn Minuten vor Schluss führten die Gastgeber mit 28:19, ehe die Niedersachsen in der Schlussphase noch Ergebniskosmetik betreiben konnten."Leipzig war das ganze Spiel über besser und daher ist der Sieg verdient. Wir haben in der Abwehr zu viele Zweikämpfe verloren und im Angriff waren wir nicht gut genug. Nur in den letzten zehn Minuten konnten wir es besser machen", analysierte Trainer Carlos Ortega.

In den bisherigen Vergleichen mit den Sachsen konnten DIE RECKEN erst einmal in Leipzig gewinnen. Diese Bilanz sollte sich auch am heutigen Tage nicht weiter verbessern. Die Niedersachsen lagen lediglich beim 1:2 vorne und gerieten mit zunehmender Spieldauer immer weiter ins Hintertreffen. Vor allem in der sonst sicheren Abwehr konnten DIE RECKEN zu wenig direkte Duelle für sich entscheiden. Zudem war Leipzig den sprichwörtlichen Schritt schneller.

Nach dem 15:11 Halbzeitstand hatten die Niedersachsen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts die Chance, noch einmal zu verkürzen. Im Angriff agierten die Gäste aber zu fahrig und in der Abwehr bekamen die ortega-Schützlinge keinen Zugriff auf die beweglichen Leipziger Rückraumspieler. Wir haben mehrere Systeme versucht, aber keins hat gegriffen", erklärte Ortega.

Beim 28:19 (50.) drohte den RECKEN ein echtes Debakel, doch in der Schlussphase schalteten die Gastgeber ein bis zwei Gänge zurück und so konnten die Niedersachsen noch einige Tore aufholen. "Das Ergebnis wirkt sehr geschönt für uns. Ich bin nicht damit einverstanden, wie wir uns heute präsentiert haben. Leipzig wollte den Sieg mehr und das sollte uns auf jeden Fall zum Nachdenken bringen. Wir sind sehr gut beraten, jetzt schnell wieder Gas zu geben", sagte der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen.

DIE RECKEN müssen sich jetzt fix schütteln, denn bereits am Mittwoch wartet das Pokalviertelfinale bei den Rhein-Neckar Löwen, bevor es am Sonntag zum nächsten Topspiel gegen die Füchse Berlin kommt.

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