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"Freuen uns über den deutlichen Sieg"

Die TSV Hannover-Burgdorf hat einen standesgemäßen Sieg eingefahren. Den ThSV Eisenach schickten DIE RECKEN mit einem 37:27 (14:13) auf die Heimfahrt. Bis zur Pause taten sich die Schützlinge von Jens Bürkle schwer gegen den Aufsteiger, ehe sich die Fronten in den zweiten 30 Minuten schnell zu Gunsten der RECKEN klärten. „Wir haben in der ersten Halbzeit einen sehr starken Malte Semisch im Tor gehabt. Aus der Kabine sind wir mit vollem Elan gekommen und dann sofort weggezogen. Das war letztendlich ausschlaggebend“, erklärte Bürkle. Durch den zweiten Erfolg in Serie festigen die Niedersachsen den achten Tabellenplatz.

Zu Spielbeginn zeigte der Aufsteiger aus Thüringen die Tugenden wie Leidenschaft und Willen, die eine Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt dringend benötigt. Dies setzte den RECKEN zu, die zunächst konsequent einem Rückstand hinterherliefen. Ähnlich wie auch schon in Stuttgart brauchten die Niedersachsen eine gewisse Anlaufzeit, ehe sie besser zu ihrem Spiel fanden. „Vielleicht müssen wir uns beim Warmup schon mehr fokussieren, denn wir können eine Begegnung nicht immer erst drehen“, hob der siebenfache Torschütze Rúnar Kárason warnend den Zeigefinger. Der Isländer war neben Semisch zunächst auffälligster Akteur vor den über 3.800 Zuschauern in der Swiss Life Hall.

Die Gäste haderten nach der Partie vor allem mit der Chancenauswertung in der ersten Halbzeit. „Wir lassen zu viele freie Wurfchancen liegen und verpassen es dadurch, uns eine bessere Ausgangssituation zu erspielen. Nach der Halbzeit haben Hannover zehn gute Minuten gereicht, um das Spiel zu entscheiden“, ärgerte sich Daniel Luther. Diese Phase sah auch Casper Mortensen als wichtig an. „Wir haben schon in den ersten Minuten gesehen, dass wir mit Schnelligkeit zum Erfolg kommen können. Nach der Pause waren wir dann viel konsequenter und haben das Tempo hochgehalten.“

In der Tat fegte der RECKEN-Express nun über die Eisenacher förmlich hinweg. Drei schnelle Treffer nach Wiederanpfiff durch Lars Lehnhoff, Morten Olsen und Rúnar Kárason besorgten das 17:13 und auch eine Auszeit von Gästetrainer Gennadij Chalepo beim 21:15 konnten die Drangphase der RECKEN nicht unterbinden. Allerspätestens beim 26:16 (45.) durch Mortensen war die Partie entschieden. „Wir freuen uns über den deutlichen Sieg. Es ist uns in den letzten Wochen nicht leicht gefallen, vermeintlich schwächere Gegner zu schlagen. Die jetzt anstehenden Herausforderungen mit Gummersbach, Berlin und Leipzig werden zeigen, ob wir im Saisonendspurt nochmal eine Schippe drauflegen können“, blickt Geschäftsführer Benjamin Chatton bereits voraus.

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