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Erfahrung und Entwicklungspotential

Die TSV Hannover-Burgdorf baut auch zukünftig auf Rúnar Kárason. DIE RECKEN verständigten sich mit dem isländischen Nationalspieler auf eine weitere Zusammenarbeit bis zum 30.06.2016. Der Linkshänder gehört seit November 2013 zum Kader von Trainer Christopher Nordmeyer, nachdem er zuvor noch für die Rhein-Neckar Löwen aktiv war. Mit Kárason gelang den RECKEN der historische Einzug in die Gruppenphase im EHF Cup.

„Ich bin froh, dass es uns gelungen ist mit Rúnar zu verlängern. Er hat uns im November in einer schwierigen Personalsituation sofort geholfen und wir konnten mit ihm wichtige Siege in der DKB Handball-Bundesliga und im EHF Cup erringen. Rúnar verfügt mit seinen 25 Jahren bereits über reichlich Erfahrung in der stärksten Liga der Welt und wird uns helfen, unsere Ziele zu erreichen“, kommentiert Christopher Nordmeyer die Vertragsverlängerung.

Der isländische Nationalspieler, der durch den fünften Platz bei der Europameisterschaft in Dänemark mit viel Selbstvertrauen in die zweite Saisonhälfte geht, blickt seiner zukünftigen Zeit in Hannover gespannt entgegen. „Meine Familie und ich fühlen uns in Hannover sehr wohl. Es passt sowohl sportlich als auch privat hervorragend für uns.“ Die Entwicklung und das Potential in der niedersächsischen Landeshauptstadt sind für Kárason ebenfalls noch nicht ausgeschöpft. „Wir können uns als Mannschaft noch weiter verbessern und haben unsere maximale Spielleistung noch nicht gezeigt. Eine Etablierung im oberen Mittelfeld ist für uns auf jeden Fall möglich und auch erstrebenswert.“

Für Geschäftsführer Benjamin Chatton hat die Vertragsverlängerung von Rúnar Kárason auch den Vorteil, dass „wir zur neuen Saison mit Kai Häfner nur einen Neuzugang auf der Position integrieren müssen, da Rúnar dann bereits ein fester Bestandteil der Mannschaft ist. Zudem gewinnen wir im rechten Rückraum an Flexibilität, da wir Spielertypen mit verschiedenen Qualitäten im Kader haben.“ In der neuen Spielzeit werden DIE RECKEN mit Rúnar Kárason und Kai Häfner im rechten Rückraum agieren.

Persönlich will sich Kárason, der seit November letzten Jahres stolzer Vater eines gesunden Sohnes ist, noch in allen Bereichen verbessern. „Die Eingewöhnungszeit in Hannover war sehr kurz und es ging alles sehr schnell, da wir im Dezember viele Spiele hatten. Mittlerweile habe ich mich aber sehr gut in der Mannschaft eingelebt und die Automatismen fangen an zu greifen. Ich sehe mein Spiel noch lange nicht als ausgereift an und will täglich dazulernen und meine individuelle Leistung in allen Bereichen steigern.“

Dabei mithelfen will auch Trainer Christopher Nordmeyer. „Trotz seiner Erfahrung hat Rúnar noch sehr viel Entwicklungspotential, das wir in den nächsten beiden Jahren gemeinsam entdecken wollen.“

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