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Engagierter Auftritt wird nicht belohnt

Knappe Auswärtsniederlage beim Tabellenführer

Die TSV Hannover-Burgdorf verliert die Partie bei der SG Flensburg Handewitt mit 28:24 (13:11), trotz einem engagierten Auftritt drei Tage nach dem verlorenen Halbfinale im DHB-Pokal. Zu den auffälligsten Akteuren der RECKEN zählte insbesondere Torhüter Domenico Ebner, der ein sicherer Rückhalt (13 Paraden) für die Mannschaft war und drei Siebenmeter halten konnte. In den entscheidenden Momenten brachten die Hausherren ihre Weltklasse auf das Feld und waren insgesamt cleverer. Verzichten musste die Mannschaft von Trainer Carlos Ortega auf Ivan Martinovic, der krankheitsbedingt ausfiel.

DIE RECKEN starteten fokussiert in die ersten Minuten. Die Abwehr stand und der Angriff erspielte sich einfache Wurfchancen. Nach fünf Minuten stand es 3:1 für die Niedersachsen. Allerdings nahm man sich dann einige überhastete Würfe, die auf der Gegenseite von den Hausherren gnadenlos ausgenutzt wurden. Bereits wenige Minute später gingen die Flensburger das erste Mal in Führung. Jedoch machten DIE RECKEN einen guten Eindruck und stellten den Tabellenführer vor große Schwierigkeiten. Die Mannschaft von Trainer Carlos Ortega zog die Angriffe lang auf und nutzte die Fehler in der Flensburg-Abwehr gnadenlos aus. Gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich im Angriff der RECKEN einige unkonzentrierte Aktionen ein, die die erste 3-Tore Führung der SG zur Folge hatten. Die beiden Teams gingen mit einem 13:11 für die Hausherren in die wohlverdiente Halbzeitpause.

Der Start in die zweite Hälfte gestaltete sich schlecht. Die SG Flensburg Handewitt schraubte die Führung mit einem 3:0 Lauf auf 18:15 hoch. DIE RECKEN setzten zwar immer wieder Nadelstiche in der Flensburg-Abwehr, doch bekamen auf der Gegenseite keinen Zugriff auf die Routiniers der Norddeutschen, die zunehmend besser ins Spiel kamen. Und wenn die Niedersachsen mal die Chance zum Verkürzen hatten, zog ihnen Tjorbjörn Bergerud den Zahn, der eine herausragende Leistung (15 Paraden) zeigte. Elf Minuten vor dem Ende stand es 22:18. Torhüter Domenico Ebner zeigte jedoch ebenso einen guten Auftritt und hielt die Mannschaft mit seinen Paraden im Spiel. Vincent Büchner verkürzte mit seinem Tor in der 53. Minute auf 24:21 und holte dabei eine Zeitstrafe gegen Johannes Golla raus. Vier Minuten später waren es nur noch zwei Tore Unterschied und ein offenes Spielende. Allerdings zeigten die Flensburger in den entscheidenden Momenten ihre ganze Routine und spielten ihren Stiefel konsequent runter. Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt mit 28:24 gegen DIE RECKEN und bewahrt ihre Chance auf die deutsche Meisterschaft. Bei den Niedersachsen ändert sich durch die Niederlage beim Tabellenführer vorerst nichts. Man steht weiterhin auf dem 13. Tabellenplatz und will bereits in der nächste Woche Sonntag beim Heimspiel gegen den HC Erlangen neu angreifen. Dieses Mal sogar mit den Fans im Rücken, die erstmals seit Oktober wieder live vor Ort sein dürfen.

„Es sind am Ende Kleinigkeiten, die das Spiel entscheiden. In den vergangenen Wochen kam da einiges zusammen. Wir haben mehr Qualität, als unser Punktekonto aktuell aussagt“, resultiert Nationalspieler Domenico Ebner anschließend. In Hinblick auf die nächste Aufgabe führt der Italiener bereits aus: „Ich hoffe, dass wir im nächsten Heimspiel mit unseren Fans im Rücken ein anderes Gesicht zeigen können. Wir wissen, wie wichtig sie für uns sind. Ich kann nur Jeden aus Hannover ermutigen nächste Woche in die Halle zu kommen, weil wir die Unterstützung der Fans brauchen.“

Die Tickets für das Aufeinandertreffen mit dem HC Erlangen sind ab Mittwoch, 10 Uhr, im freien Verkauf erhältlich. Sei dabei, wenn es wieder heißt: „RECKEN ROCKEN!“

Alle weiteren Infos für einen Besuch in der RECKEN-Festung findest du hier: Ticket-Infos

 

DIE RECKEN:

Domenico Ebner, Urban Lesjak, Nejc Cehte (6), Filip Kuzmanovski, Veit Mävers (1), Johan Hansen (5/2), Evgeni Pevnov (3), Fabian Böhm (3), Matteo Ehlers, Jannes Krone, Malte Donker, Martin Hanne (1), Ilija Brozovic (1), Justus Fischer, Hannes Feise, Vincent Büchner (4)

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