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Emotionaler Saisonabschluss bei den RECKEN

Das letzte Spiel der Saison 2012/13 gegen die Füchse Berlin ging knapp verloren – der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Nach der Partie freuten sich die RECKEN-Profis zusammen mit ihren Fans über die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte.

„Natürlich hätte ich gerne gewonnen. Allerdings haben wir aus meiner Sicht nur rein statistisch gesehen verloren – einen Leistungsunterschied zwischen den Mannschaften konnte man nicht erkennen“, erklärt Trainer Christopher Nordmeyer nach dem Spiel gegen Berlin, welches die TSV in der letzten Sekunde denkbar knapp durch einen verwandelten Siebenmeter von Iker Romero mit 30:31 verlor.

Dass man jedoch überhaupt mit dem Konkurrenten aus der Landeshauptstadt auf Augenhöhe liegen und das Team von Dagur Sigurdsson sogar einmal schlagen würde, damit hatte vor der Saison sicherlich niemand gerechnet – ganz zu schweigen vom Erreichen der Europapokal-Qualifikation. „Ich habe früher immer davon geträumt mit Burgdorf einmal international zu spielen“, blickt RECKEN-Coach Nordmeyer auf die Zeit zurück, in der er vor 25 Jahren noch selbst für die TSV in der Kreisliga aktiv war. „Es ist ganz wichtig, dass man sich Sachen vorstellen kann – auch wenn man diese Visionen vielleicht nicht immer realisieren kann“, beschreibt Nordmeyer seine Gedanken. Eine dieser Visionen, im kommenden Jahr mit der TSV Hannover-Burgdorf in der EHF-Pokal-Qualifikation vertreten zu sein, wurde mit der Leistung in dieser Saison verwirklicht.

Dementsprechend ausgelassen war auch die Feier nach dem letzten Saisonspiel. Mit vielen Autogrammen und Fotos bedankten sich die RECKEN-Profis bei ihren Fans. „Unsere Zuschauer haben uns durch die Saison getragen und uns fantastisch unterstützt“, freut sich Nordmeyer über die tolle Stimmung in der Swiss Life Hall.

Doch bei aller Freude über das Erreichte, heißt es am Ende einer Saison auch immer Abschied zu nehmen von den Spielern, die in der kommenden Spielzeit nicht mehr das Burgdorfer Trikot überstreifen werden. Mit Malte Semisch, Mario Clößner, Aivis Jurdžs, Nenad Puljezević und Morten Olsen wurden fünf Spieler verabschiedet und mit zahlreichen Geschenken bedacht. Die Emotionen, die einige Spieler nach dem letzten Saisonspiel übermannten, verdeutlichten, wie sehr das Team zusammen gewachsen ist. „Die Charaktere passen einfach gut zusammen, wir haben uns gefunden“, erklärt Trainer Christopher Nordmeyer das harmonische Mannschaftsgefüge.

Dass in der neuen Saison zum einen wieder eine gute Stimmung innerhalb der Mannschaft herrscht und dass die TSV zum anderen auch in der kommenden Spielzeit erfolgreichen Handball spielt, dafür wird bereits in der Sommerpause akribisch gearbeitet. Bevor am 15. Juli das Training der RECKEN wieder offiziell startet, absolviert jeder Spieler ein individuelles Trainingsprogramm. Und auch Christopher Nordmeyer befasst sich schon mit der anstehenden Vorbereitung. „Ich reflektiere zusammen mit dem gesamten Team die abgeschlossene Saison und erarbeite darauf aufbauend unsere neuen Trainingspläne“, beschreibt der Trainer die Vorgehensweise. Abstand vom Sport braucht er dabei nicht: „Ich konzentriere mich gerne auf Handball und arbeite dementsprechend auch gerne viel – es macht mir einfach Spaß und ich freue mich auf all das, was kommt.“

Mit viel Vorfreude sehen sicherlich auch die Anhänger der TSV Hannover-Burgdorf der neuen Saison und dem internationalen Auftritt der RECKEN entgegen.

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