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„Einfach immer weitermachen“

Ob Tempogegenstöße, Würfe unter Bedrängnis oder Abschlüsse aus schlechtem Winkel – gegen den TV 1893 Neuhausen gelang Lars Lehnhoff und Torge Johannsen nahezu alles. Beide leisteten sich kaum Fehler und steuerten mit ihren 15 Toren fast die Hälfte aller RECKEN-Treffer zum 33:29-Sieg über den Aufsteiger Neuhausen bei.

Wurden nach dem Ausscheiden im DHB-Pokal gegen den HSV Handball insbesondere die Trefferquote der Flügelzange kritisiert, stellten sowohl Lehnhoff als auch Johannsen eindrucksvoll unter Beweis, dass sie es besser können. Gegen den TV Neuhausen überzeugten beide mit sieben beziehungsweise acht Treffern und trugen so maßgeblich zum ersten Heimerfolg im Bundesligajahr 2013 bei.

 „Wir hatten dieses mal wieder einige Gegenstöße, die wir gut zu Ende gespielt und erfolgreich abgeschlossen haben – das war wichtig“, fasst Lars Lehnhoff zusammen. Torge Johannsen zeigt sich mit seiner Torausbeute ebenfalls zufrieden: „Das entscheidende war, dass ich heute nicht so viele Fehlwürfe hatte“. Für Trainer Christopher Nordmeyer kam der starke Auftritt seiner beiden Flügelflitzer wenig überraschend. „Beide haben eine hohe Trainingsqualität, sind immer topmotiviert und haben die letzten Monate viel an sich gearbeitet“, berichtet der Coach. Doch trotz der persönlich sehr ansprechenden Leistung waren beide RECKEN-Spieler mit dem Spielverlauf nicht ganz einverstanden. „Wir hätten das eine oder andere Tor mehr machen können, dann wäre es deutlicher geworden und man hätte während des Spiels nicht das Gefühl gehabt, dass es noch kippen kann“, merkt Johannsen an. Auch Lehnhoff findet, dass die RECKEN das Spiel „unnötig spannend“ gemacht haben.

Gerade deshalb war die Treffsicherheit der beiden Außen besonders wichtig und vor dem Hintergrund der vorangegangenen Kritik umso bemerkenswerter. Die negativen Äußerungen richtig einzuordnen und die Ruhe zu bewahren, waren dabei die entscheidenden Faktoren. „Wir haben ganz normal und konzentriert gearbeitet“, beschreibt Lars Lehnhoff die Vorgehensweise. „Auch nach nicht so guten Spielen, muss man einfach immer weitermachen.“

Diese Ruhe, Konzentration und Treffsicherheit von den Außenpositionen wird auch am nächsten Mittwoch beim Auswärtsspiel gegen den HSV Handball gefordert sein, um für eine Überraschung in Frage zu kommen.

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