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Eine starke Halbzeit nicht genug

Die Überraschung blieb aus. Der TSV Hannover-Burgdorf gelang es zwar, den großen Favoriten vom HSV Handball zu ärgern, zu mehr sollte es jedoch wie vor zehn Tagen gegen Kiel nicht reichen. So stand am Ende eine 26:30 (15:15)-Niederlage

Dabei gelang der Mannschaft von Trainer Christopher Nordmeyer ein Start nach Maß in die Partie. Zwar unterliefen den RECKEN zu Beginn einige Fehler, nach knapp sechs Minuten jedoch kam der Angriff ins Rollen und drehte innerhalb von 60 Sekunden ein 1:2 in eine 4:2-Führung. Der HSV blieb allerdings dran und so entwickelte sich in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die TSV. Nach zwischenzeitlicher drei-Tore-Führung (14:11) ging es so mit einem 15:15 in die Kabinen.

Die zweiten 30 Minuten begannen sehr vielversprechend für die Niedersachsen. Schnelle Tore sorgten dafür, dass sich Buschmann & Co. erneut auf drei Treffer absetzen konnten (20:17). In der Folge wurden die sich bietenden Chancen nicht optimal genutzt, weshalb der HSV das Spiel zu seinen Gunsten umbiegen konnte. Bis zum 26:28 (55. Minute) blieben DIE RECKEN auf Schlagdistanz, die Hamburger spielten nun allerdings ihre individuelle Klasse aus und steuerten letztendlich einem relativ sicheren Erfolg entgegen.

"In der zweiten Hälfte waren wir dem Spiel in entscheidenden Situationen vor allem psychisch nicht mehr gewachsen haben uns einige Aussetzer geleistet", gab sich Geschäftsführer Benjamin Chatton unzufrieden. Auch Trainer Christopher Nordmeyer zeigte sich enttäuscht: "Ich könnte mich über eine ordentliche Leistung freuen, freue mich aber nicht, weil die Chance da war, etwas Zählbares mitzunehmen." Ein Sonderlob verdiente sich der Johannsen-Ersatz auf Rechtsaußen Hendrik Pollex, der mit fünf Treffern auf sich aufmerksam machen konnte.

DIE RECKEN - HSV Handball  26:30 (15:15)

DIE RECKEN: Ziemer, Puljezevic; Andreu (3), Mocsai (1), Fauteck, Patrail (4), Jurdsz (3), Buschmann, Hykkerud (2), Lehnhoff (3), Rydergard, Olsen (5/1), Pollex (5).

HSV Handball: Tahirovic, Beutler; Schröder, Duvnjak (6), Lackovic (2), Flohr, Vori (3), Lindberg (9/1), Nilsson (3), Lijewski (1), Hens, Petersen (6/1)

Siebenmeter:  1/1 - 4/2

Zeitstrafen:  5-6

Schiedsrichter:  Schulze/Tönnies

Zuschauer:  2.635

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