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Ein rätselhafter Morgen

Situatives Reagieren, Kooperation und Teamgeist standen bei den RECKEN am Donnerstagmorgen einmal abseits der Trainingshalle auf der Agenda. Im „Room Escape“ mussten sich Torge Johannsen und Co. beim Rätselraten beweisen. Ein gelungener Donnerstagmorgen, der für eine Abwechslung in der trainingsintensiven Vorbereitung sorgte. „Das war eine tolle Gelegenheit, um den Teamgeist der Jungs zu fördern“, zog auch RECKEN-Trainer Christopher Nordmeyer ein positives Fazit.

Mit Handschellen angekettet

Zunächst wurde die Mannschaft in zwei Teams eingeteilt, die sich später im Wettkampf um die schnellere Fluchtzeit duellieren sollten. So kam es zu den altbekannten Teams „Alt“ gegen „Jung“. Nach einer kurzen Instruktion seitens der „Room Escape“-Betreuerin wurden DIE RECKEN in zwei verschiedene Räume aufgeteilt. Fortan galt es sich aus den Räumen zu befreien. Gemeinsam galt es die in  den vier Wänden versteckten Rätsel zunächst zu finden und anschließend zu lösen. Nur so konnten sich die beiden RECKEN-Teams aus der räumlichen „Misere“ wieder befreien. Ein besonderes Bild bot sich gleich mit Eintritt in den ersten Raum, denn fünf Spieler mussten mit Handschellen an die Wand gekettet starten.

Abstraktion des Handballspiels

Für Nordmeyer war der Besuch bei „Room Escape“ eine geeignete Alternative zum Handballalltag: „Die Konstellation in den Räumen hat eine gewisse, abstrakte Parallele zu einem Handballspiel. In beiden Situationen müssen die Spieler kooperieren und wissen im ersten Moment nicht, was auf sie zu kommt und müssen entsprechend antizipieren. Der Wettkampfgedanke hilft zudem, dass die Jungs noch motivierter an die Sache herangehen.“

Nordmeyer konnte seine Mannschaft außerhalb der Räume via eines Bildschirmes beobachten und entdeckte Charakterzüge, die sich auch auf dem Feld widerspiegeln. „Es ist sehr interessant zu sehen, wie die einzelnen Spieler agieren. Einiges passt zu ihren Charakteren“, so Nordmeyer. 

 17 Minuten schneller

Mehr als eine Viertelstunde eher und ohne einen zusätzlichen Tipp konnte sich Team „Alt“ früher aus den beiden Räumen befreien. „Wir konnten uns am Ende durchsetzten und bekamen auch das ein oder andere Lob. Man hat schnell gemerkt, dass wir uns gut kennen. Ich finde es sehr gut, dass wir solche Aktionen gemeinsam unternehmen. Das fördert noch einmal zusätzlich den Teamgeist“, war auch Kapitän Torge Johannsen von der Abwechslung begeistert.

Am gestrigen Nachmittag war für DIE RECKEN dann wieder Training in der Halle angesagt, denn die Vorbereitung auf die verbleibende Runde befindet sich auf Hochtouren. Heute Abend steht das nächste Testspiel auf dem Plan. Um 19 Uhr geht es in Naumburg gegen den Zweitligisten SC DHfK Leipzig. Eine nächste Gelegenheit, um sich auf dem Feld als Team zu beweisen.

 

 

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