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„Dürfen Gegner nicht unterschätzen“

Das Projekt Bundesliga fing vielversprechend an für den Bergischen HC: Am 2. Spieltag feierte das Team von Trainer Sebastian Hinze den Heimsieg gegen den HSV Handball ebenso frenetisch, wie rund drei Monate zuvor den Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga. Die Euphorie hielt an, sogar eine kleine Serie von vier Siegen in Folge konnte der Aufsteiger hinlegen. Doch dann kamen die RECKEN nach Wuppertal und gewannen mit 25:26. Für den BHC markiert dieses Spiel den Beginn einer 4:30 Punkte-Serie.

Nicht unterschätzen

"Schon alleine wegen des knappen Ergebnisses im Hinspiel werden wir den Bergischen HC nicht unterschätzen", ist sich RECKEN-Trainer Christopher Nordmeyer sicher, dass die letzten Ergebnisse des Gegners keine Rolle in den Köpfen seines Teams spielt. Zudem gewannen die Gäste jüngst beim HBW Balingen-Weilstetten und festigten somit den 15. Tabellenplatz.  "Dieses Spiel hat deutlich gezeigt, dass diese Mannschaft gewillt ist, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Gegen uns wollen und müssen sie jetzt nachlegen", sieht Nordmeyer das Team aus dem Bergischen Land unter Zugzwang.

Das Hauptaugenmerk muss die Hannoveraner Deckung am Mittwoch auf Viktor Szilagyi richten. "Ein ausgezeichneter und erfahrener Mittelmann. Er führt das Team an und macht seine Sache sehr gut", berichtet Nordmeyer über den fünffachen Torschützen aus dem Hinspiel.

Pause gut genutzt

Für DIE RECKEN stellt die Partie am Mittwoch nicht nur den Auftakt in den Endspurt der Saison dar, sondern auch das Ende einer rund zweiwöchigen Pause. "Die spielfreie Zeit hatten wir aufgrund der zahlreichen Verletzungen und der hohen Belastung wirklich nötig. Jetzt sind die Spieler erholt und wir konnten gut trainieren. Alle freuen sich auf das anstehende Spiel", schildert der RECKEN-Coach seine Eindrücke aus dem Training.

Guter Heilungsverlauf bei Lehnhoff und Johannsen

Die personelle Situation entspannt sich leicht bei den Niedersachsen. Hendrik Pollex hat seine Daumenverletzung überstanden und steht wieder im Kader. Es besteht zudem die Hoffnung, dass auch Lars Lehnhoff, Torge Johannsen und Jan Fiete Buschmann wieder auflaufen können. Ihr Einsatz wird sich allerdings erst kurzfristig entscheiden. Zu den langfristig verletzten Frederic Repke und Runár Kárason muss sich Abwehrchef Gustav Rydergard gesellen, den Knieprobleme plagen. Eine genauere Diagnose steht noch aus.

Christopher Nordmeyer ist sich trotzdem sicher:  "Wir hatten genug Zeit, um uns auf dieses Spiel vorzubereiten und ich erwarte, dass wir es auch dementsprechend konzentriert angehen werden."  Um nicht noch einmal zu einem Wendepunkt in der Saison des BHC zu werden, sollte seine Mannschaft dieser Mahnung lieber folgen.

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