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DIE RECKEN verpassen ersten Heimsieg

Es sollte der erste Heimsieg der RECKEN werden, doch leider reichte es am Ende nicht. In der mit rund 3.100 Zuschauern gut gefüllten Swiss Life Hall trennten sich die Hausherren und GWD Minden nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen 27:27 (14:14) Unentschieden. „Wir messen uns nicht an den Ergebnissen, sondern an den Leistungen. Die Mannschaft hat super gekämpft, aber am Ende hat es nicht für den Sieg gereicht“, fasste Trainer Christopher Nordmeyer die Partie zusammen.

RECKEN verpassen Siegchance

Die Chance zum Sieg war allerdings durchaus vorhanden, doch DIE RECKEN verpassten es einen drei Tore Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. „Wenn man kurz vor Schluss mit drei Toren führt, muss man Zuhause eigentlich gewinnen. Wir haben es verpasst, uns entscheidend abzusetzen“, trauerte Nordmeyer der vergebenen Chance hinterher. Linkshänder Jan Fiete Buschmann bewertete das Unentschieden als Punktverlust. „Wir hätten gerne gewonnen, aber wir haben einfach zu viele Fehler gemacht in allen Mannschaftsteilen“, analysierte Buschmann.

DIE RECKEN brauchten im ersten Heimspiel sehr lange, um in den Spielrhythmus zu finden. So entwickelte sich bis Mitte der zweiten Halbzeit eine ausgeglichene Partie. Erst nach dem 18:18 setzten sich Lars Lehnhoff, Torge Johannsen und Co. per Zwischenspurt auf 21:18 ab. Minden konnte aber postwendend den Ausgleich wieder herstellen.

Beide Teams mit Chance zum Sieg

In den letzten Minuten hatten dann beide Mannschaften noch die Möglichkeit, dass Spiel zu gewinnen. Auf Seiten der RECKEN vereitelte der eingewechselte Nikolai Weber mit einem gehaltenen Siebenmeter die Gäste-Führung, doch vorne scheiterte Joakim Hykkerud freistehend an Mindens Schlussmann Anders Persson. Sieben Sekunden vor dem Ende nahm Christopher Nordmeyer sein drittes Team Timeout, um den finalen Spielzug anzusagen. Die Gästeabwehr agierte aber sehr clever und störte das Aufbauspiel der RECKEN entscheidend, so dass die Hausherren keinen Torabschluss mehr zu Stande brachten.

„Wir müssen uns heute mit einem Punkt zufrieden geben und jetzt alle Kräfte für die kommenden beiden Auswärtsspiele mobilisieren“, warf Geschäftsführer Benjamin Chatton bereits einen Blick auf die sehr schweren Partien in Flensburg und Göppingen voraus.

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