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DIE RECKEN reisen nach Minden

Erst Minden, dann Nantes – so lautet das Programm der TSV Hannover-Burgdorf am kommenden Wochenende. Zunächst wollen die RECKEN-Profis am Freitag gegen GWD Minden mit Einsatz und Siegeswillen zwei Punkte aus Nordrhein-Westfalen entführen. Anschließend drücken sie den Rhein-Neckar Löwen die Daumen, die am Samstag in Nantes im EHF-Pokal-Halbfinale gegen FRISCH AUF! Göppingen antreten. Sofern die Löwen den EHF-Pokal gewinnen, würde auch der sechste Tabellenplatz, den die TSV sicher innehat, für eine Europapokal-Teilnahme reichen.

„Das Spiel gegen Minden steht für uns aber ganz klar im Mittelpunkt“, beschreibt Trainer Christopher Nordmeyer die Situation. „GWD hat eine sehr heimstarke Mannschaft, der Trainerwechsel Mitte März hat dem Team gut getan – das wird ein schweres Stück Arbeit“,  gibt der RECKEN-Coach einen Ausblick darauf, was die TSV bei den Ostwestfalen erwartet. Der Gastgeber aus Minden, dem nur noch ein Punkt zum endgültigen Klassenerhalt fehlt, kann dabei wieder auf Rückraumspieler Dalibor Doder zurückgreifen. Bei den RECKEN sind die Einsätze von Torge Johannsen und Kapitän Jan Fiete Buschmann, die an einer Wadenverletzung beziehungsweise an einem verstauchten Finger laborieren, fraglich. Für sie könnten die Nachwuchsspieler Hendrik Pollex oder Timo Kastening aufrücken.

Doch unabhängig davon, welches Personal am Freitag in der KAMPA-Halle auf der Platte steht, werden DIE RECKEN hochkonzentriert in die Partie gehen. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen, wenn wir gewinnen wollen“, ist sich Christopher Nordmeyer sicher. „Besonders im Angriffsspiel ist es für uns wichtig, die richtigen Lösungen zu finden“, erklärt der RECKEN-Trainer weiter.

Erst nach der Partie in Minden geht der Blick für die TSV dann in Richtung Nantes. „Das Spiel zu gucken ist aber kein Pflichttermin, vielleicht trifft sich das Team spontan“, sagt Nordmeyer. Der sechste Platz, der bei einem EHF-Pokal-Sieg der Rhein-Neckar Löwen für einen Europapokal-Platz berechtigen würde, ist den RECKEN unterdes nicht mehr zu nehmen. Zufriedenheit macht sich deshalb jedoch nicht breit. „Wir schauen nach oben und warten ab, ob wir eventuell einen Fehler der Teams vor uns nutzen können“, blickt Nordmeyer motiviert auf die ausstehenden Spiele. Doch trotz des momentanen Erfolgs ordnen DIE RECKEN die aktuelle Lage sachlich und realistisch ein. „Wir geben sicher keine Ziele aus, die wir aus eigener Kraft nicht erreichen können“, bremst Geschäftsführer Benjamin Chatton jegliche Träumereien und analysiert weiter: „Wir haben unsere Aufgaben für Platz sechs in den letzten Wochen erledigt und schauen nun einfach, dass wir noch so viele Punkte wie möglich aus den verbleibenden vier Spielen holen.“ Die nächsten sollen dabei am besten schon gegen GWD folgen.

Erst Minden, dann Nantes – das Wochenend-Programm für die RECKEN-Profis verspricht jede Menge Spannung und Handballsport der Extraklasse.

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