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Die RECKEN-Festung hält

Die TSV Hannover-Burgdorf hat bei Heimspielen einfach einen Lauf. DIE RECKEN behielten auch beim 31:28 (19:14) gegen Frisch Auf! Göppingen die Oberhand. Damit ist das Team von Trainer Christopher Nordmeyer bereits im elften Heimspiel in Folge in der RECKEN-Festung ungeschlagen. „Man muss nicht immer die bessere Mannschaft sein. Manchmal reicht es auch aus, wenn man die Fehler des Gegners konsequent ausnutzt“, sah Geschäftsführer Benjamin Chatton den Hauptgrund des Erfolges in der Verwertung der gegnerischen Fehler.

DIE RECKEN lagen nur in der Anfangsphase im Rückstand. Bereits nach wenigen Minuten zeigten die Niedersachsen aber, was sie in dieser Saison fast in jedem Spiel ausgezeichnet hat. Ein guter Torwart, eine stabile Deckung und sehr gutes Tempospiel. Mit diesen drei Waffen erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Christopher Nordmeyer bis zur Pause einen 19:14 Vorsprung. „Wir waren in der Abwehr sehr gut und haben den Ausfall von Jan-Fiete Buschmann gut verkraftet. Ich bin froh, dass Torge wieder spielen konnte und mit dem Ausgang des Spiels zufrieden“, bewerte Nordmeyer die Partie im Anschluss.

Nach der Pause bot sich den 3.201 Zuschauern in der Swiss Life Hall dasselbe Bild. Die Gäste aus Süddeutschland versuchten alles, doch die Hausherren hatten auf alles eine Antwort. Besonders die Flügelzange um den widergenesenen Torge Johannsen und Lars Lehnhoff erwischte einen Sahnetag. Zusammen markierten die beiden Außenspieler 15 der 31 Treffer.

Zudem zeigte Nationaltorhüter Martin Ziemer im Kasten der TSV Hannover-Burgdorf eine sehr gute Leistung. „Martin hat wieder einmal einige sehr starke Paraden gezeigt“, lobte Torge Johannsen seinen Schlussmann. Dieser analysierte die Partie wie folgt: „Wenn die Abwehr sehr gut steht, ist es für einen Torhüter immer einfacher die Würfe abzuwehren. Das Zusammenspiel zwischen Deckung und Schlussmann hat heute sehr gut geklappt.“

Die letzten beiden Aufgaben für DIE RECKEN sind nach Einschätzung von Benjamin Chatton nochmal knifflig. „Wir haben noch zwei schwierige Aufgaben vor uns; nächste Woche fahren wir nach Essen. Danach folgt das Heimspiel gegen Berlin. Wenn wir diese Spiele gut meistern, dann erst können wir feiern und an mögliche Leistungen außerhalb Deutschlands denken.“

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