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DHB-Pokal Viertelfinale gegen THW Kiel

Final Four in greifbarer Nähe

Geht es nach Tabellenstand, Tradition, Rekorden oder Bekanntheit dann istdie TSV Hannover-Burgdorf beim Pokalspiel gegen den THW Kiel hoffnungslosunterlegen. Es geht am Dienstag, 28. Februar, ab 20.45 Uhr aber in einem Spielzweier Bundesligisten um den Einzug in das Final-Four in Hamburg und jedeMannschaft hat vor der Partie ihre Chance, auch wenn es für die TSV nur einekleine Chance ist. Für Piotr Przybecki und Co gilt es, diese kleine Möglichkeitauf einen Sieg im Viertelfinale des DHB-Pokals zu nutzen – warum auch nicht?

Esist schon mehr als Pech. Die TSV Hannover-Burgdorf kämpfte sich durch denPokalwettbewerb des Deutschen Handballbundes (DHB) vorbildlich, hatteausnahmslos Auswärtsspiele zu bestreiten und wenig Einnahmen, da bei denGegnern nur wenige Zuschauer für einen finanziellen Ausgleich sorgten. DieFahrtkosten schluckten diese und hinterließen zudem ein Minus in der Kasse.Immerhin schaffte Hannover-Burgdorf zum dritten Mal den Einzug ins Viertelfinaledurch Erfolge beim HC Empor Rostock (36:29), beim Dessau-Roßlauer HV 06 (35:20)und bei der TSG Friesenheim (34:25) souverän.

Nachdemdie TSV bereits zweimal in den vergangenen Spielzeiten Lospech gehabt hat undinnerhalb von wenigen Tagen gegen dieselbe Mannschaft im Pokal und in derPunktrunde antreten musste, ist dies auch in dieser Woche so. Aber es istamtlich und unumstößlich und so nimmt es die Mannschaft um Trainer ChristopherNordmeyer auch von der sportlichen Seite.

DieTSV will am Dienstag in der AWD-Hall kämpfen, will dem Rekordmeister THW KielParoli bieten und will sich möglichst teuer verkaufen. Eine frühzeitige Aufgabegibt es nicht, denn der Traum vom Halbfinale ist erst ausgeträumt, wenn mannicht mehr daran glaubt. Bis dahin sind Chancen vorhanden und mit demhannoverschen Publikum im Rücken kann die TSV jedem Gegner gefährlich werden.

Damitdas klappt, müssen gegen den THW natürlich viele Voraussetzungen stimmen undsowohl im Spielaufbau, wie in der Abwehr sollte alles klappen. Die Gäste habenin dieser Spielzeit schon außerordentliche Leistungen gezeigt, sind souveränerSpitzenreiter und auf jeder Position mit Weltklassespielern vertreten. Darüberhinaus sind diese Positionen doppelt gut besetzt und auch die zweite Gardedamit stark genug, so dass bei Wechseln kein Leistungsabfall zu erkennen ist.Namen wie Filip Jicha, Thierry Omeyer, Daniel Narcisse, Christian Zeitz,Dominik Klein, Kim Andersson, Momir Ilic oder Aron Palmarsson sprechen einedeutliche Sprache und die Spieler des THW werden schwer zu stoppen sein. DieKieler erreichten durch Erfolge beim SC Magdeburg II (36:23), gegen den SCMagdeburg (28:19) und bei den Füchsen Berlin (39:28) die Runde der letzten achtTeams im DHB-Pokal.

Die TSV Hannover-Burgdorf muss an sich glauben, einen festenSiegeswillen zeigen und keinen Respekt vor den Kieler Weltklassespielernoffenbaren. Die eigenen Stärken sind gefragt und Gustav Rydergard und seineMitspieler müssen so richtig Lust auf den Meisterschaftsaspiranten haben.Gelingt eine exzellente Leistung und lassen sich die TSVer nicht abschütteln,dann könnte eine Sensation in der AWD-Hall in der Luft liegen. Der Pokaltraumist noch nicht ausgeträumt und deshalb sollte die TSV bis zum Schlusspfiffdaran festhalten und bis zum Umfallen kämpfen.

Karten für den Pokalkracher gibt es hier online zu erwerben.

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