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Derbysieg

In der 3. Liga Nord hat die TSV Hannover-Burgdorf das Nachbarschaftsduell gegen die TS Großburgwedel mit 29:27 (15:14) gewonnen. Mit dem Sieg verbesserten sich die Felixson-Schützlinge in der Tabelle zumindest vorübergehend auf Platz 4. Nach den Ausfällen von Dominik Kalafut, Sebastian Beyer und Jago Mävers fehlte dem Isländer auch noch der erkrankte Cedric Post. „Es ist gut wenn man einen großen Kader hat und entsprechend reagieren kann“, sagte der Coach.

„Andrius Stelmokas hat gezeigt, dass er durch seine Erfahrung immer noch sehr helfen kann, zumal wir mit Johannes Marx nur einen Kreisspieler zur Verfügung hatten.“ Doppelten Grund zum Freuen hatten die Dräger-Zwillinge: Am Tag des Derbysieges feierten Yannick und Maurice ihren 22. Geburtstag. Im ersten Durchgang konnte sich keine der Mannschaften einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

Lediglich ein-Tore-Abstände oder aber Ausgleich hieß es auf der Anzeigetafel. In die zweite Halbzeit startete der Gastgeber besser. Zunächst knallte Maurice Dräger einen Siebenmeter ins Tor, während  die Gäste bei gleicher Gelegenheit scheiterten. Danach sorgte Hannes Feise mit seinem Treffer zum 17:14 erstmals für einen größeren Vorteil. Zwar verkürzte die TSG kurz darauf, doch im Anschluss hatten Maurice Dräger und Johannes Marx ihre Auftritte: Viermal traf das Geburtstagskind, zweimal der Kapitän. Mit 23:18 hatten die beiden Jungrecken ihre Farben nach 47 Minuten in Vorhand gebracht.

Allerdings gaben sich die Gäste noch nicht geschlagen, warfen drei Treffer hintereinander und waren wieder in Reichweite. Jetzt war es Keeper Jendrik Meyer der mit einem Wurf ins verwaiste Gästegehäuse bereits seinen zweiten Treffer im Spiel erzielen konnte. Durch einige Zeitstrafen, auch gegen die Bank, schwächten sich die Gäste selbst und mussten mit ansehen, wie Julius Hinz und Hannes Feise die numerische Überlegenheit zum 28:23 nutzten.

Allerdings war es immer noch nicht die endgültige Entscheidung. Durch mehrere Fehler und Fehlwürfe, wurde die TSG noch einmal zurück ins Spiel gebracht. Die Gäste trafen zwar, scheiterten  jedoch bei weiteren Gelegenheiten am sehr gut parierenden Jendrik Meyer. „Ein typisches Derby mit einem verdienten Sieger“, freute sich Heidmar Felixson nach dem Schlusspfiff.

„Ich muss Andrius Stelmokas und Torge Johannsen ein Riesenkompliment machen. Sie haben die Mannschaft hervorragend eingestellt, als ich in der Woche auf dem Trainerlehrgang war.“ Zum nächsten Spiel tritt der Perspektivkader am kommenden Samstag beim Stralsunder HV an.

Perspektivkader: Meyer (2), Piatke – M. Dräger (9/4),  Marx (6), Hinz (4), Y. Dräger (3), Feise (2), Hermann, Stelmokas, Krone (je 1), Hoffmann, St. Schröter, Diebel, Jobe.

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