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Der große RECKEN-Jahresrückblick - Teil 1

Das passierte bei Niedersachsens Spitzenhandballern im Jahr 2016

Januar

Mit einem echten Paukenschlag startete das Jahr 2016. Während in der Bundesliga der Handball ruhte, machten sich gleich zwei RECKEN auf den Weg nach Polen zu echten Heldentaten. Während Erik Schmidt mit der Deutschen Nationalmannschaft von Beginn an bei der Europameisterschaft um Siege kämpfte, wurde Kai Häfner während der Hauptrunde vom heimischen Sofa direkt auf das EM-Parkett nominiert – und sollte maßgeblichen Anteil am sensationellen Triumph der DHB-Auswahl haben. Nachdem Häfner im Halbfinale gegen Norwegen in der Verlängerung das 34:33-Siegtor erzielte, avancierte der 27-Jährige im Finale gegen die klar favorisierten Spanier (24:17) mit sieben Toren zum besten Finaltorschützen und feierte mit Schmidt den im Vorfeld niemals für möglich gehaltenen Europameistertitel. „Das ist wirklich der absolute Wahnsinn. Vor einer Woche lag ich noch auf dem Sofa und bin dann direkt nach Polen geflogen und heute liege ich mit der Goldmedaille um den Hals auf der Couch. Ich kann das alles noch nicht ganz glauben“, konnte Häfner im Anschluss sein Glück kaum fassen.

Februar

Mit zwei Unentschieden eröffneten Niedersachsens Spitzenhandballer das Bundesligajahr 2016. Nach einem 29:29 beim TuS N-Lübbecke blieben DIE RECKEN in der mit 4.100 Zuschauern ausverkauften Swiss Life Hall auch beim 31:31 gegen den hoch gehandelten SC Magdeburg unbesiegt. Mit der Schlusssekunde erzielte Kai Häfner den Ausgleich für seine Farben „Die Zuschauer haben heute ein sehr kämpferisches und spannendes Spiel gesehen. Im Endeffekt freuen wir uns über den Punkt, aber vor allem auch über die ausverkaufte Halle“, erklärte Geschäftsführer Benjamin Chatton im Anschluss.

März

Mit zwei spektakulären Heimspielen im März zeigte das Team von Trainer Jens Bürkle, dass es auch mit den absoluten Topteams in der ‚stärksten Liga der Welt‘ mithalten kann. Zunächst holten Johannsen & Co. in der erneut bis auf den letzten Platz gefüllten Swiss Life Hall gegen die SG Flensburg-Handewitt nach 19:24-Rückstand noch einen Zähler (25:25), ehe die stark ersatzgeschwächten RECKEN die ausverkaufte TUI Arena gegen den THW Kiel in ein Tollhaus verwandelte. Ohne Kai Häfner, Erik Schmidt und Morten Olsen sowie mit zahlreichen angeschlagenen Spielern ohne große Hoffnungen in die Partie gegangen hatten die Niedersachsen den Deutschen Rekordmeister lange Zeit am Rande einer Niederlage und erkämpften sich vor 9.900 begeisterten Zuschauern ein 30:30-Unentschieden. Ich denke, dass wir spätestens morgen begreifen, dass wir außerordentliches geleistet haben“, fasste Torge Johannsen die Begegnung zusammen, in der DIE RECKEN ihre weiße Weste in der TUI Arena bewahrten.

April

Mit zwei Siegen in zwei Spielen feierte die TSV Hannover-Burgdorf einen goldenen April. Einem 21:23-Erfolg beim TVB 1898 Stuttgart ließen Niedersachsens Spitzenhandballer ein deutliches 37:27 gegen den ThSV Eisenach in der Swiss Life Hall folgen. „Wir haben heute einen verdienten Sieg gesehen. Ich freue mich auch, dass wir das Spiel hinten raus doch deutlicher gestalten konnten“, zeigte sich Geschäftsführer Benjamin Chatton nach dem Heimsieg gegen die Thüringer zufrieden, während Malte Semisch den Fokus sofort auf die verbleibenden Partien legte: „Mit den vier Punkten können wir jetzt in der spielfreien Zeit nochmal Kräfte sammeln für den Saisonendspurt.“

Mai

Historisches gelang den RECKEN im Mai in doppelter Hinsicht. Zum ersten Mal schafften es die Niedersachsen, die Füchse Berlin vor heimischem Publikum in der abermals ausverkauften Swiss Life Hall zu schlagen (25:22). Nur fünf Tage später sicherten sich Johannsen & Co. mit einem sensationellen Schlussspurt einen Zähler beim SC DHfK Leipzig. Mit vier Toren innerhalb der letzten zwei Minuten glichen DIE RECKEN eine außergewöhnliche Partie nach scheinbar aussichtslosem Rückstand aus und entführten doch noch einen Punkt aus Sachsen. „So einen Endspurt habe ich noch nicht erlebt. Ich muss die Mannschaft dafür loben, dass sie sich nie aufgegeben hat“, fasste Trainer Jens Bürkle die verrückte Schlussphase zusammen.

Juni

Auf Tabellenplatz sieben und mit 36:28 Punkten beendeten DIE RECKEN die Saison 2015/16 in der DKB Handball-Bundesliga – gleichbedeutend mit dem zweitbesten Ergebnis der Vereinsgeschichte. Ein wichtiges Standbein für diesen Erfolg war die Heimstärke der Niedersachsen. Seit Oktober 2015 ungeschlagen erkämpften sich die Mannen um Trainer Jens Bürkle 24 Zähler in den RECKEN-Festungen Swiss Life Hall und TUI Arena. „Nur zwei Heimniederlagen sind eine außergewöhnliche Bilanz und nur schwer zu steigern. Die RECKEN-Festung hat ihren Namen in dieser Saison symbolisiert und die Zuschauer hatten maßgeblichen Anteil an vielen emotionalen und mitreißenden Spielverläufen“, sprach Benjamin Chatton einen großen Teil des Erfolges der Unterstützung des eigenen Anhangs zu. 

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