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"Der absolute Höhepunkt"

Es hätte für Youngster Hendrik Pollex alles so perfekt sein können. Beim ersten Einsatz über 60 Minuten in der DKB Handball-Bundesliga mit fünf Treffern bester TSV-Torschütze, dazu noch eine hundertprozentige Trefferquote und eine engagierte Abwehrleistung. Das einzige, was fehlte, waren zwei Punkte beim Duell mit dem Champions-League-Teilnehmer HSV Handball.

"Am Anfang war ich schon extrem aufgeregt. Ich kannte die HSV-Spieler nur aus dem Fernsehen", war der 18-jährige entsprechend nervös vor dem Aufeinandertreffen mit der Weltklassemannschaft. Sein direkter Gegenspieler war dabei kein geringerer als der schwedische Nationalspieler und Olympia-Silbermedaillengewinner Fredrik Petersen. Von all dieser Nervosität war jedoch nicht das Geringste zu spüren.

Spätestens als er nach knapp acht Minuten HSV-Keeper Dan Beutler zum ersten Mal überwand, war der Vertreter für den gesperrten Torge Johannsen in der Partie angekommen. "Dieses Tor war sehr wichtig für mich. Ich weiß nicht, wie ich gespielt hätte, wenn der nicht reingegangen wäre", war sich Pollex der Wichtigkeit des ersten Wurfes bewusst.

Auch in der Folge spielte der Abiturient extrem abgezockt und ließ den HSV-Torleuten bei seinen weiteren vier Wurfversuchen nicht den Hauch einer Chance. Nichtsdestotrotz zeigte sich der RECKEN-Rechtsaußen selbstkritisch. "Mit der Chancenverwertung bin ich zufrieden, aber mein Rückzugsverhalten muss noch besser werden", so Pollex. Lob  bekam der Linkshänder auch von seinem gesperrten Kollegen Torge Johannsen. „Hendrik hat ein sehr gutes Spiel gemacht und seine Chancen eiskalt verwertet.“

Trotz der Niederlage war es für den Jüngsten im RECKEN-Team ein toller Abend. "Es war das größte Erlebnis und der absolute Höhepunkt meiner bisherigen Handball-Karriere", zeigte sich der Youngster begeistert vom ersten Auftritt von Beginn an in der "stärksten Liga der Welt".

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