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Ausblick aufs Wochenende

RECKEN-Schmiede und Nationalmannschaften im Einsatz

Während in der DKB Handball-Bundesliga an diesem Wochenende der Ball aufgrund der Nationalmannschaftspause noch einmal ruht, sind sowohl der Perspektivkader der TSV Hannover-Burgdorf als auch die A-Jugend am Wochenende gefordert.

Für die Mannschaft von Trainer Heidmar Felixson steht in der 3. Liga Nord das sechste Auswärtsspiel im neunten Spiel an. Am Samstag um 17:00 Uhr ist der Perspektivkader beim SV Anhalt Bernburg gefordert. Nach vier Niederlagen in den ersten vier Auswärtsauftritten gab es zuletzt, neben zwei Siegen in eigener Halle, beim 37:30 gegen den Oranienburger HC auch den ersten Auswärtssieg der Saison. „Wir haben derzeit einen Lauf, den wir fortsetzen möchten“, sagt Kapitän Johannes Marx, der mit seiner Mannschaft den vierten Erfolg in Folge feiern will. „Das wird eine Herausforderung“, warnt indes Felixson, der seiner Mannschaft aber durchaus auch ein weiteres Erfolgserlebnis zutraut: „Wenn wir es schaffen, unsere Leistung abzurufen, sehe ich uns nicht chancenlos.“

Nach dem siegreichen Auswärtsspiel in Hagen geht es am Sonntag für die Mannschaft von Iker Romero in der A-Jugend-Bundesliga West erneut nach Nordrhein-Westfalen. In Herne werden die Nachwuchs-RECKEN vom HC Westfalia Herne empfangen, der aktuell mit 7:5 Punkten auf Platz 7 der Tabelle steht. Anpfiff ist am 28. Oktober um 16:00 Uhr. Obwohl sich die Personalsituation in der Mannschaft im Vergleich zu den letzten Wochen verbessert hat, sind mit Petar Juric und Koray Ayar zwei wichtige Spieler immer noch fraglich. In jedem Fall bedarf es am Sonntag einer konzentrierten Mannschaftsleistung, um die Punkte mit nach Hannover zu bringen und den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

Wie die RECKEN-Schmiede tritt auch Fabian Böhm mit der deutschen Nationalmannschaft am zweiten Spieltag der EM-Qualifikation auswärts an. Nach dem souveränen Heimsieg gegen Israel trifft die Auswahl am Sonntag um 19:30 Uhr in der Hauptstadt Prishtina auf den Kosovo. Der kosovarische Verband, wahrscheinlich unbekanntester deutscher Gegner in der Qualifikation, ist erst 2014 in die EHF eingetreten und nimmt zum ersten Mal an einer EM-Qualifikation teil. Am ersten Spieltag gab es für das Team von Trainer Taip Ramadani gleich eine 37:13-Niederlage gegen Polen. Ziel der Mannschaft ist in den Spielen gegen Israel zwei Siege zu holen, um als einer der besten Gruppendritten die Sensation einer möglichen EM-Qualifikation zu schaffen. 

Für die deutsche Auswahl um Fabian Böhm geht es darum, im letzten Pflichtspiel vor der Heim-WM einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. "Das Thema Heim-WM wird immer größer. Es geht jetzt in die heiße Phase", sagte DHB-Teammanager Oliver Roggisch und forderte die Konzentration bis zum Ende hoch zu halten. "Wir wollen das Maximale herausholen. Es geht darum, unabhängig vom Spielstand immer weiter Vollgas zu geben." Anreize für eine fokussierte Leistung gib es genug. Bundestrainer Christian Prokop will das Spiel nutzen, um die einstudierten Abläufe und Automatismen zu verfestigen und Spielsysteme, insbesondere die offensive 3:2:1-Abwehrvariante, weiter zu testen. Für die Spieler ist es im Deutschland-Trikot die letzte Möglichkeit, Werbung in eigener Sache zu machen, denn am 10. Dezember möchte Prokop sein vorläufiges EM-Aufgebot bekannt geben. Dann trifft sich die DHB-Auswahl zu einem Kurz-Lehrgang, ehe Ende Dezember die unmittelbare WM-Vorbereitung beginnt. Das WM-Eröffnungsspiel bestreitet die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop am Donnerstag, 10. Januar 2019, gegen die Republik Korea in der Mercedes-Benz Arena in Berlin.

Fehlen bei der WM werden die Slowenen, die in der Qualifikation an Ungarn gescheitert waren. Für die EM-Qualifikation ist die Mannschaft um Nejc Cehte und Urban Lesjak also gewarnt und kann den kompletten Fokus auf das Spiel gegen Estland am Sonntag legen. Anpfiff in Tallin ist um 19:30 Uhr. Ein weiteres Heimspiel steht für die Dänen um Spielmacher Morten Olsen an, die bereits am Samstag um 16:10 Uhr die Färöer-Inseln in Skjern empfangen. Spätestens nach dem Überraschungserfolg der Färöer, einem Unentschieden gegen Montenegro, und dem eigenen langsamen Start in das erste Qualifikationsspiel sollten die Dänen gewarnt sein.

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