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Aus der Not eine Tugend machen

RECKEN müssen in Stuttgart bestehen

„Das sind wichtige drei Spiele für uns“, hatte RECKEN-Trainer Carlos Ortega bereits vor dem Beginn der Englischen Woche gesagt. Mit den Siegen über den HC Erlangen in der DKB Handball-Bundesliga und dem Pokaltriumph gegen den TBV Lemgo Lippe haben seine Schützlinge bislang geliefert.

Am Donnerstagabend können die Niedersachsen beim TVB 1898 Stuttgart den dritten Sieg in nur fünf Tagen perfekt machen. „Aufgrund der Konstellation sind wir nicht zwingend im Vorteil, aber ich setze darauf, dass meine Mannschaft noch einmal alles aus sich herausholen wird, bevor es in die Länderspielpause geht“, hofft Ortega auf einen physischen und psychischen Kraftakt seines Kaders.

Dieser musste nach dem Abnutzungskampf am Dienstagabend zumindest keine weiteren Rückschläge hinnehmen, so dass davon auszugehen ist, dass DIE RECKEN auch in Stuttgart wieder auf Spielmacher Morten Olsen zählen können. „Morten kann für uns im Angriff den Unterschied ausmachen, das hat er am Dienstag in der entscheidenden Phase eindrucksvoll gezeigt“, erklärt der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen, der insgesamt froh ist, „wenn wir ab Freitag in die Länderspielpause gehen und die meisten Spieler von uns die dringend benötigte Zeit zum Durchatmen bekommen.“

Beim Gegner TVB 1898 Stuttgart sind die Kraftreserven deutlich höher, da die Süddeutschen unter der Woche keiner zusätzlichen Belastung im DHB-Pokal ausgesetzt waren (Stuttgart schied im Erstrundenturnier aus) und das letzte Ligaspiel bereits am vergangenen Donnerstag beim Deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt stattfand.

Der RECKEN-Tross wird sich am Donnerstagvormittag auf den Weg in die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg begeben und dann direkt nach dem Spiel wieder zurück nach Hannover reisen. Sollten DIE RECKEN auch die dritte Partie innerhalb von fünf Tagen erfolgreich gestalten, hätten Fabian Böhm und Co. die Worte von Trainer Carlos Ortega perfekt in die Tat umgesetzt.

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