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„Müssen nach vorne schauen“

RECKEN wollen nach Niederlage in Göppingen schnell den Schalter umlegen

Die TSV Hannover-Burgdorf hat nur kurz Zeit, um die knappe Niederlage bei Frisch Auf! Göppingen zu verarbeiten. Bereits am Sonntag müssen DIE RECKEN die nächste Aufgabe im Heimspiel gegen GWD Minden bewältigen. „Wir haben wenig Zeit, um uns vorzubereiten und müssen daher schnell nach vorne schauen“, sagt Trainer Carlos Ortega.

Die Gründe für die Niederlage waren nicht nur für den Spanier sondern für alle Beteiligten im RECKEN-Lager schnell ausgemacht. „Wir können uns nicht eine so schwache Startphase erlauben. Wir bekommen 18 Gegentore in der ersten Halbzeit, das ist einfach zu viel“, analysierte Rückraumspieler Mait Patrail, der am Mittwochabend zu den auffälligeren RECKEN-Profis gehörte.

Neben den Problemen im Abwehrbereich sah Carlos Ortega in der EWS Arena auch Schwächen im Angriffsspiel seiner Mannschaft. „Uns fehlt es momentan ein wenig an der Konstanz. Unsere Passgeschwindigkeit ist zu niedrig und wir strahlen zu geringe Torgefahr aus dem Rückraum aus“, erklärt der 46-Jährige. Das Fehlen von Kapitän Kai Häfner will der Spanier dafür nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Natürlich ist Kai ein wichtiger Spieler, aber er hat bislang nicht gespielt und unser Kader ist qualitativ gut besetzt. Wir können nicht darüber lamentieren, dass er nicht dabei ist.“

DIE RECKEN tun in der Tat gut daran, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das ist Heimspiel am Sonntag in der Swiss Life Hall. „Natürlich würden wir das Spiel gestern gerne ausführlich analysieren, aber manchmal ist es auch gut, wenn wenig Zeit bis zum nächsten Spiel bleibt. Wir müssen uns auf Minden fokussieren“, sagt Mait Patrail, der sich freut, dass er und seine Teamkollegen wieder vor heimischer Kulisse spielen.

„Die Fans waren auch letzte Woche gegen den Bergischen HC ein großer Faktor und haben dafür gesorgt, dass wir das Spiel gewinnen konnten. Es ist super, dass die Halle am Sonntag ähnlich voll wird. Das müssen wir für uns nutzen“, so Patrail. Rund 3.200 Karten sind für die Swiss Life Hall bereits abgesetzt, DIE RECKEN hoffen, dass bis Sonntag noch weitere dazukommen, damit die Niedersachsen möglichst schnell den Schalter in den Erfolgsmodus umlegen.

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