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Maximale Ausbeute

Nach Deutschland und Dänemark qualifizieren sich auch Norwegen und Island für EM 2018

Deutschland und Dänemark hatten sich jeweils als Gruppensieger bereits für die Europameisterschaft 2018 qualifiziert – Norwegen und Island sollten am Wochenende nachziehen, sodass sich alle nominierten RECKEN-Nationalspieler über ein Ticket nach Kroatien freuen dürfen. Dabei feierten die Akteure der Niedersachsen durchgängig Siege und blicken nun gespannt auf die EM-Gruppenauslosung am kommenden Freitag.

Europameister Deutschland um Kai Häfner nutzte sein abschließendes Gruppenspiel gegen die Schweiz in erster Linie dazu, um neue personelle Varianten unter Wettkampfbedingungen zu testen. Die teils ungewohnten Aufstellungen nutzte die Schweiz, um die erste Halbzeit ausgeglichen zu gestalten und zur Pause mit 12:13 die Führung zu übernehmen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte das Team von Bundestrainer Christian Prokop die Intensität in der Defensive und drehte die Begegnung auch dank erhöhter Effizienz im Angriff schnell zu seinen Gunsten. Am Ende feierte das DHB-Team mit dem souveränen 29:22-Erfolg den sechsten Sieg im sechsten Spiel und bewahrte somit seine weiße Weste.

Höchst souverän gestaltete Dänemark mit Casper U. Mortensen (3 Tore) seine Partie gegen Lettland, in dem die Weichen frühzeitig auf Sieg gestellt wurden. Bereits nach 30 Minuten war beim 14:5 die Frage nach dem Sieger beantwortet und auch in Hälfte zwei nutzte Dänemark bis zum 33:16-Endstand konsequent die sich bietenden Chancen. Mit 11:1 Punkten buchte der amtierende Olympiasieger ebenfalls souverän als Gruppensieger das Ticket nach Kroatien.

Ein echtes Endspiel um die EM-Teilnahme stand hingegen Joakim Hykkerud mit Norwegen bevor. Gegen die punktgleichen Litauer musste der Vize-Weltmeister zwingend gewinnen, um auf den EM-Zug aufzuspringen. Diese Aufgabe sollten die Skandinavier jedoch mit Bravour lösen. So setzten sich Hykkerud & Co. im Verlauf der ersten Halbzeit sukzessive bis auf 15:10 ab und bauten diesen Vorsprung bis zum Ende auf 30:20 aus. Somit sicherte Norwegen als Gruppenzweiter (8:4 Punkte) hinter Weltmeister Frankreich die EM-Qualifikation.

Gleiches sollte auch Rúnar Kárason mit Island gelingen. Vor dem Spieltag noch als Gruppenletzter gestartet gelang den Nordeuropäern um den vierfachen Torschützen Kárason ein deutlicher 34:26 (18:13)-Erfolg gegen die Ukraine. In der Endabrechnung landete Island in Gruppe 4 somit hinter Mazedonien und Tschechien auf dem dritten Rang. Nachdem die letzten rechnerischen Zweifel beseitigt waren, durften sich Kárason & Co. letztlich als bester Gruppendritter aller sieben Qualifikationsgruppen über das 16. Ticket nach Kroatien freuen. 

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