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„Freue mich, dass es endlich losgeht“

Kai Häfner blickt nach Testspielsieg gegen Österreich optimistisch auf WM

Die Weltmeisterschaft kann für die deutsche Nationalmannschaft beginnen. Mit einem deutlichen 33:16 (17:11)-Erfolg über Österreich feierte das DHB-Team um Kai Häfner am Montag eine mehr als gelungene Generalprobe vor der am Mittwoch beginnenden WM in Frankreich. „Wir haben uns viel vorgenommen und wollten gut in der Abwehr stehen. Das hat uns in den letzten Turnieren ausgezeichnet, was wir auch gegen Österreich wieder zeigen wollten. Deshalb war das Spiel sehr wichtig für uns und wir sind jetzt sehr glücklich, dass wir es gewonnen haben“, freute sich Häfner im Anschluss über den erfolgreichen Test in der mit 4.300 Zuschauern ausverkauften Rothenbachhalle in Kassel.

Nach einem schnellen 2:5-Rückstand drehte die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson die Partie früh zu seinen Gunsten und bog über 10:7 bereits zur Halbzeit auf die Siegerstraße ein. Mit einem furiosen 8:1-Lauf zu Beginn der zweiten 30 Minuten zog die DHB-Auswahl dem Nachbarland dann endgültig davon. „Die Abwehr hat in der zweiten Halbzeit noch besser verschoben und sich noch mehr gegenseitig geholfen als in der ersten Hälfte. Dazu hatten wir super Torhüter, dann sind auch nur 16 Gegentore möglich“, analysierte RECKE Kai Häfner den klaren 33:16-Sieg seiner Farben.

Der letzte Test ist somit geglückt, ab sofort liegt der Fokus voll und ganz auf dem Auftaktspiel am kommenden Freitag gegen Ungarn (17.45 Uhr). „Es ist einfach wichtig, die letzten Spiele vor so einem großen Turnier zu nutzen und keine Minute zu verschwenden, da die Vorbereitung relativ kurz war. Umso wichtiger ist es, jede Einheit und jedes Spiel voll anzugehen“, so Häfner, dessen Vorfreude auf seine erste Weltmeisterschaft spürbar ist. „Wir haben einen sehr breiten Kader. Ich blicke der WM positiv entgegen und freue mich, dass es endlich losgeht.“

An Selbstbewusstsein dürfte es dem deutschen Team dabei nicht zuletzt dank der beiden deutlichen Testspielsiege (zuvor 30:21 gegen Rumänien) nicht mangeln. „Wir wissen, was wir können. Ich glaube, das haben die letzten beiden Großereignisse auch gezeigt. An einem guten Tag können wir gegen jeden bestehen, wissen aber gleichzeitig auch, dass es schnell vorbei sein kann, wenn ein paar Prozente fehlen“, weiß Häfner, vorerst einziger nomineller Rückraum Rechts im deutschen Kader. „Die K.O.-Spiele sind immer sehr interessant, aber wir wollen natürlich sehr weit kommen.“

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